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- Open Call for Proposals: "Competitiveness Segment of the Space Safety Programme"
Die Europäische Weltraumorganisation ESA fördert im Rahmen ihrer Open Space Innovation Platform (OSIP) neue Technologien und innovative Konzepte, die das Potenzial haben, die Raumfahrt nachhaltig zu verändern. Die Plattform bietet Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Start-ups und Innovatoren die Möglichkeit, ihre Ideen direkt einzubringen und gemeinsam mit der ESA weiterzuentwickeln. Im Mittelpunkt stehen zukunftsweisende Themen wie Künstliche Intelligenz, digitale Entwicklungs- und Simulationsmethoden, autonome Systeme sowie moderne Ansätze des Systems Engineerings. Ziel ist es, die Entwicklung komplexer Raumfahrtsysteme effizienter zu gestalten, Risiken frühzeitig zu identifizieren und neue Technologien schneller zur Einsatzreife zu bringen. Offene Innovationsformate wie OSIP spielen dabei eine wichtige Rolle, da sie den Austausch zwischen Wissenschaft, Industrie und Raumfahrtorganisationen fördern. Durch die frühzeitige Einbindung neuer Ideen entstehen Impulse, die nicht nur zukünftige Missionen unterstützen, sondern auch Innovationen in anderen Hightech-Branchen vorantreiben können. Die Initiative zeigt eindrucksvoll, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit und digitale Technologien für die Zukunft der europäischen Raumfahrt sind. Gleichzeitig eröffnet sie die Möglichkeit, vielversprechende Konzepte bereits in einem frühen Stadium zu fördern und deren Potenzial für kommende Generationen von Raumfahrtsystemen zu erschließen. Weitere Informationen zu dem Programm und zur Einreichung erhalten Sie hier.
- Space for Inspiration 2026
Europas Zukunft der kommerziellen Raumfahrt trifft sich in Kopenhagen. Die Kommerzialisierung der Raumfahrt gewinnt in Europa weiter an Dynamik. Mit der Konferenz „Space for Inspiration 2026“ bringt die European Space Agency am 01. und 02. September 2026 führende Unternehmen, Forschungseinrichtungen, Investoren und institutionelle Akteure in Kopenhagen zusammen. Die Veranstaltung gilt als eine der wichtigsten europäischen Plattformen für Innovationen rund um Forschung, Produktion und wirtschaftliche Nutzung des Weltraums. Unter dem Motto „Scaling Research and Production in Space“ stehen Themen wie Mikrogravitationsforschung, Weltraumproduktion, innovative Werkstoffe, nachhaltige Lebensmitteltechnologien sowie die Nutzung von Mondressourcen im Mittelpunkt. Dabei geht es insbesondere darum, Forschungsergebnisse in wirtschaftlich nutzbare Anwendungen zu überführen und neue Märkte zu erschließen. Neben Fachvorträgen und Diskussionsrunden bietet die Konferenz zahlreiche Möglichkeiten zum Networking und zur Anbahnung neuer Partnerschaften. Mit ihrer Ausrichtung auf Innovation, Kommerzialisierung und internationale Zusammenarbeit zählt „Space for Inspiration 2026“ zu den bedeutendsten europäischen Veranstaltungen für die wachsende Space Economy. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
- Europas Raumfahrtindustrie unter Druck durch neue Chemikalienregeln
Die europäische Raumfahrtbranche steht vor großen Herausforderungen: Strengere EU-Vorgaben zu gefährlichen Chemikalien verändern zunehmend die Entwicklung und Produktion von Satelliten, Raketen und elektronischen Systemen. Im Fokus steht dabei die REACH-Verordnung, die den Einsatz kritischer Stoffe stärker reguliert. Die EU-Chemikalienverordnung REACH („Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals“) zählt zu den weltweit strengsten Regulierungsrahmen für chemische Stoffe. Während viele Industriezweige bereits umfassende Anpassungen vorgenommen haben, trifft die Regulierung die Raumfahrt besonders hart. Der Grund: Zahlreiche essenzielle Materialien und Prozesse basieren auf Stoffen, für die es bislang kaum gleichwertige Alternativen gibt. Besonders betroffen sind Chemikalien wie PFAS, Chrom(VI) oder Hydrazin. Viele dieser Stoffe gelten in der Raumfahrt bislang als unverzichtbar, da sie extremen Bedingungen wie Vakuum, Strahlung oder starken Temperaturschwankungen standhalten müssen. Geeignete Alternativen sind häufig noch nicht verfügbar oder müssten aufwendig neu qualifiziert werden. Vor allem die geplanten Einschränkungen für PFAS sorgen derzeit für Unsicherheit in der Industrie. Die sogenannten „Forever Chemicals“ werden unter anderem für Isolierungen, Beschichtungen und Dichtungen eingesetzt. Ein Wegfall könnte erhebliche Auswirkungen auf Lieferketten, Kosten und technologische Entwicklungen haben. Die European Space Agency (ESA) reagiert darauf mit Workshops, Informationsangeboten und digitalen Tools, um Unternehmen frühzeitig bei Compliance- und Materialfragen zu unterstützen. Ziel ist es, Risiken zu minimieren und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie zu sichern. Damit wird deutlich: Chemische Compliance ist längst nicht mehr nur ein regulatorisches Thema, sondern entwickelt sich zu einem strategischen Erfolgsfaktor für die Zukunft der europäischen Space-Industrie. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
- "ESA Third Party Missions" - Programm stärkt Forschung, Innovation und Unternehmertum in Europa
Die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten entwickelt sich zunehmend zu einem zentralen Innovationsmotor für Wissenschaft, Wirtschaft und öffentliche Institutionen. Mit dem Third Party Missions (TPM) Programm setzt die Europäische Weltraumorganisation European Space Agency (ESA) seit Jahrzehnten einen wichtigen Impuls für die europäische Forschungs- und Innovationslandschaft. Das Programm ermöglicht Forschenden, Unternehmen und Institutionen den Zugang zu einer Vielzahl nicht-ESA-basierter Erdbeobachtungsmissionen. Dazu gehören Daten kommerzieller sowie institutioneller Satellitenanbieter aus Europa und internationalen Partnerländern. Ziel ist es, Forschung und Entwicklung zu fördern, neue Anwendungen zu ermöglichen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit des europäischen Space-Sektors zu stärken. Besonders relevant ist das TPM-Programm für Start-ups, Scale-ups und technologieorientierte Unternehmen im Bereich Earth Observation und Downstream Services. Durch den vereinfachten Zugang zu hochwertigen Satellitendaten können innovative Lösungen für Klimaüberwachung, Landwirtschaft, Infrastrukturmanagement, Katastrophenschutz oder urbane Entwicklung schneller entwickelt und skaliert werden. Ein zentraler Aspekt des Programms ist zudem die Rolle der ESA als sogenannter „Anchor Customer“. Dadurch unterstützt die Organisation gezielt europäische Datenanbieter und trägt dazu bei, nachhaltige Geschäftsmodelle im kommerziellen Erdbeobachtungsmarkt aufzubauen. Gleichzeitig entsteht ein stärker integriertes europäisches Innovationsökosystem, das institutionelle Forschung und privatwirtschaftliche Entwicklung miteinander verbindet. Mit mittlerweile mehr als 60 unterstützten Missionen gehört das Third Party Missions Programme zu den bedeutendsten Initiativen für den offenen und koordinierten Zugang zu Erdbeobachtungsdaten in Europa. Es zeigt eindrucksvoll, wie internationale Kooperation, wissenschaftliche Exzellenz und unternehmerische Dynamik gemeinsam zur technologischen Souveränität Europas beitragen können. Weitere Informationen zum Programm stellt die ESA auf der offiziellen Commercialisation Gateway Plattform bereit.
- Neuer "Boost!" für europäische Raumfahrtunternehmen
Die Europäische Weltraumorganisation European Space Agency (ESA) verstärkt mit ihrem Programm „Boost!“ die Förderung privater Raumfahrtunternehmen in Europa. Ziel ist es, neue kommerzielle Transportdienste aus dem Weltraum sowie dazugehörige unterstützende Leistungen und Raumfahrtmissionen schneller marktreif zu machen. Das Programm unterstützt Unternehmen unter anderem bei: der Entwicklung neuer Trägerraketen, Transportdiensten im Orbit, Rückkehrsystemen aus dem All, sowie Infrastruktur wie Weltraumbahnhöfen und Testanlagen. Besonders deutsche Unternehmen profitieren von der Initiative. Bereits 2020 erhielten die Firmen Isar Aerospace, Rocket Factory Augsburg und HyImpulse Technologies erste ESA-Verträge zur Entwicklung neuer Kleinraketen. Die Bundesregierung unterstützt diesen Kurs zusätzlich finanziell. Ende 2024 wurden weitere 95 Millionen Euro für deutsche Raketen-Start-ups angekündigt, um Europas technologische Unabhängigkeit im Zugang zum Weltraum zu stärken. Laut ESA soll „Boost!“ vor allem Europas Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den USA und privaten Raumfahrtanbietern wie SpaceX stärken. Das Besondere: Die ESA tritt dabei nicht nur als Auftraggeber, sondern als Partner der Unternehmen auf. Firmen behalten ihre geistigen Eigentumsrechte und erhalten gleichzeitig Zugang zu ESA-Expertise und Testeinrichtungen. Damit entwickelt sich Europa zunehmend zu einem wichtigen Standort für kommerzielle Raumfahrt und sogenannte „New Space“-Unternehmen. Besonders Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle. Weitere Informationen erhalten Sie hier.
- ILA Berlin 2026 | Space-Sektor
Die ILA Berlin 2026 gilt als eine der führenden Plattformen für Luft- und Raumfahrt in Europa und bietet den idealen Rahmen für Austausch, Vernetzung und die Anbahnung neuer Kooperationen. Auch 2026 wird der Space-Sektor wiederholt eine zentrale Rolle einnehmen. Dieses Jahr werden in Berlin vom 10. bis zum 14. Juni erneut Akteure aus Forschung, Wirtschaft und Politik zusammenkommen, um aktuelle Entwicklungen und Zukunftsperspektiven der Raumfahrt zu beleuchten. Auch der ESA Technology Broker Germany sowie das ESA BIC NRW sind in diesem Jahr vertreten. Der ESA Technology Broker unterstützt Unternehmen gezielt bei der Identifikation und Umsetzung entsprechender Transferpotenziale. Das ESA BIC NRW begleitet wiederum Start-ups bei der Entwicklung und Markteinführung innovativer Geschäftsmodelle an der Schnittstelle zur Raumfahrt. Beide Programme fördern gezielt den wechselseitigen Technologietransfer zwischen Raumfahrt und terrestrischen Anwendungen – sowohl durch die Übertragung von Raumfahrttechnologien in andere Industrien als auch durch die Integration nicht-raumfahrtbezogener Lösungen in die Raumfahrt. Darüber hinaus unterstützen sie Unternehmen und Start-ups bei der Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle. Interessierte Besucherinnen und Besucher finden beide Initiativen am gemeinsamen Stand (Halle B, Stand 120) und können sich dort über aktuelle Projekte, Fördermöglichkeiten und Kooperationspotenziale informieren. Weitere Informationen finden Sie hier.
- Open Call: EU IRIS² LEO Low
Die Industrie-Informationstage haben stattgefunden und die Ausschreibungen sind jetzt offen - mit besonderem Hinweis, dass deutsche Firmen an der EU-Initiative teilnehmen können. Der Beschaffungsplan ist auf dem ESA Star veröffentlicht. Hier geht es zum Beschaffungsplan. Hinweis: Die Deadline zur Abgabe einer Interessenbekundung wird bis zum Abgabetermin des RfPs verlängert.
- THE 3rd EO COMMERCIALISATION FORUM
Das Earth Observation Commercialisation Forum (CommEO) der European Space Agency findet vom 12. bis 14. Mai 2026 in Sevilla statt. Die dreitägige Veranstaltung bringt Akteure aus Raumfahrt, Wirtschaft und Politik zusammen, um die kommerzielle Nutzung von Erdbeobachtungsdaten voranzutreiben. Das Event kombiniert Konferenz, Ausstellung und Networking: Neben Keynotes und Panels gibt es eine Exhibition Area, Pitch-Sessions sowie gezieltes Matchmaking zwischen Start-ups, Investoren und etablierten Unternehmen. Inhaltlich stehen Anwendungen rund um Klimaschutz, Landwirtschaft und nachhaltige Entwicklung im Fokus. Durch seine internationale Ausrichtung und die Einbindung in ESA-Programme zur Kommerzialisierung von Raumfahrttechnologien gilt CommEO als wichtiger Treffpunkt für die europäische New-Space-Community. Weitere Informationen zum Programm als auch zur Anmeldung erhalten Sie hier.
- ESA SME-Forum 2026: Unternehmen zur Mitgestaltung der europäischen Raumfahrt eingeladen
Die European Space Agency (ESA) ruft kleine und mittlere Unternehmen (KMU) zur Teilnahme am SME Forum 2026 auf – dem zentralen jährlichen Konsultationsprozess der Agentur für die europäische Raumfahrtindustrie. Das SME Forum findet im Rahmen der SME & Midcap Days am 8. und 9. Juni 2026 am ESA-Hauptsitz in Paris statt. Ziel ist es, Unternehmen eine direkte Plattform zu bieten, um ihre Perspektiven, Herausforderungen und Bedürfnisse gegenüber der ESA zu adressieren und aktiv an der Weiterentwicklung der europäischen Raumfahrtpolitik mitzuwirken. Bereits im Vorfeld organisiert die ESA zwei virtuelle Vorbereitungstreffen am 21. April und 21. Mai 2026, bei denen erste Beiträge gesammelt und zentrale Diskussionsthemen definiert werden. Die Teilnahme an mindestens einem dieser Meetings ist Voraussetzung für die Teilnahme am Forum im Juni. Im Fokus stehen unter anderem: aktuelle Entwicklungen im Raumfahrtmarkt Herausforderungen und Erwartungen der Industrie Zusammenarbeit mit der ESA und zukünftige Programme Die Ergebnisse der Diskussionen fließen direkt in den nächsten ESA High Level Forum ein und tragen dazu bei, zukünftige Strategien und Aktivitäten der Agentur zu gestalten. Die ESA empfiehlt die Teilnahme eines Vertreters pro Unternehmen – idealerweise auf Managementebene. Ziel ist es, eine starke und repräsentative Stimme der europäischen KMU im Raumfahrtsektor sicherzustellen. Für weitere Informationen klicken Sie hier.
- Industry Space Days (ISD) der ESA – Europas zentrale Plattform für die Raumfahrtindustrie
Die Industry Space Days (ISD) der European Space Agency (ESA) zählen zu den wichtigsten Networking- und Business-Events der europäischen Raumfahrtbranche. Über die offizielle Plattform (isd.esa.int) organisiert die ESA regelmäßig Veranstaltungen, die Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Investoren aus dem gesamten Raumfahrtökosystem zusammenbringen. Die ISD wurden ins Leben gerufen, um die Zusammenarbeit innerhalb der europäischen Raumfahrtindustrie gezielt zu fördern. Im Fokus steht insbesondere die stärkere Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU), die eine zentrale Rolle für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit spielen. Die Veranstaltung dient als Schnittstelle zwischen etablierten Industriekonzernen, Start-ups, Forschungseinrichtungen und institutionellen Akteuren. Ziel ist es, neue Partnerschaften zu ermöglichen, technologische Kompetenzen sichtbar zu machen und konkrete Geschäftsmöglichkeiten zu schaffen. Internationale Vernetzung der Raumfahrtbranche Die ISD richten sich an Unternehmen und Organisationen aus den ESA-Mitgliedsstaaten sowie assoziierten und kooperierenden Ländern. Die Veranstaltung zieht regelmäßig mehrere tausend Teilnehmer an und bietet damit eine der effizientesten Plattformen zur internationalen Vernetzung im Raumfahrtsektor. Ein besonderes Merkmal ist die hohe Dichte an Entscheidungsträgern und Innovationsakteuren, wodurch sich in kurzer Zeit zahlreiche hochwertige Kontakte herstellen lassen. Die nächste Ausgabe der Industry Space Days ist für den 16. und 17. September 2026 am ESA-Technologiezentrum ESTEC in Noordwijk (Niederlande) geplant. Auch diese Ausgabe wird wieder ein umfassendes Programm aus Networking, Ausstellung und Fachvorträgen bieten und richtet sich an alle Akteure, die im europäischen Raumfahrtmarkt aktiv sind oder dort Fuß fassen möchten. Für Unternehmen – insbesondere KMU und Start-ups – bieten sie eine einzigartige Gelegenheit, sich im Markt zu positionieren, neue Partnerschaften aufzubauen und Zugang zu einem hochspezialisierten internationalen Netzwerk zu erhalten. Für weitere Informationen oder zur Anmeldung klicken Sie hier.
- Open Call for Proposals: Förderung für Proof-of-Concept-Studien und Pilotprojekte
Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) bietet Unternehmen im Rahmen eines offenen Förderaufrufs die Möglichkeit, innovative, weltraumgestützte Anwendungen und Dienstleistungen zu entwickeln. Der „Open Call for Proposals: Proof-of-Concept Studies and Pilot Projects“ richtet sich an Organisationen aus teilnehmenden ESA-Mitgliedstaaten und ist ganzjährig geöffnet . Im Fokus stehen zwei Förderformate: Proof-of-Concept-Studien dienen dazu, Risiken zu minimieren und die Marktchancen einer Idee zu validieren. Hierbei werden unter anderem ein Servicekonzept entwickelt, Nutzer eingebunden und ein Minimum Viable Product (MVP) erstellt. Pilotprojekte bauen darauf auf und zielen darauf ab, die entwickelte Lösung unter realen Marktbedingungen zu testen. Dabei wird die Anwendung mit Kunden integriert und in einer operativen Umgebung erprobt, um ihren tatsächlichen Mehrwert nachzuweisen. Die Förderung ist besonders attraktiv: Für Proof-of-Concept-Projekte können bis zu 600.000 Euro bereitgestellt werden, wobei die ESA je nach Unternehmensgröße bis zu 80 % der Kosten übernimmt. Pilotprojekte werden individuell bewertet und ebenfalls kofinanziert. Das Programm richtet sich an Unternehmen aus verschiedensten Branchen, die Technologien wie Satellitennavigation, Erdbeobachtung oder Telekommunikation nutzen, um neue kommerzielle Lösungen zu entwickeln. Ziel ist es, den Transfer von Raumfahrttechnologien in marktfähige Anwendungen zu fördern. Weitere Informationen erhalten Sie hier .
- ESA-Report: Grüner Wasserstoff als Schlüsseltechnologie der Energiewende
Die European Space Agency (ESA) sieht in grünem Wasserstoff einen zentralen Baustein für die globale Dekarbonisierung. In ihrem aktuellen Bericht hebt die Organisation hervor, dass die Technologie insbesondere für schwer elektrifizierbare Sektoren enormes Potenzial bietet. Große Chancen für Industrie und Mobilität Grüner Wasserstoff wird durch Elektrolyse mit erneuerbaren Energien erzeugt und gilt als klimafreundliche Alternative zu fossilen Energieträgern. Laut ESA kann er vor allem dort eingesetzt werden, wo direkte Elektrifizierung an ihre Grenzen stößt – etwa in der Stahl- und Zementindustrie, im Schwerlastverkehr sowie in der Luft- und Schifffahrt. Darüber hinaus spielt Wasserstoff eine wichtige Rolle bei der Herstellung synthetischer Kraftstoffe wie E-Methanol oder E-Kerosin, die für eine nachhaltige Transformation des Verkehrssektors entscheidend sind. Beitrag zur Stabilisierung der Energieversorgung Ein weiterer Vorteil: Grüner Wasserstoff kann überschüssige Energie aus erneuerbaren Quellen speichern und bei Bedarf wieder bereitstellen. Damit trägt er zur Stabilisierung von Stromnetzen bei und hilft, Schwankungen bei Wind- und Solarenergie auszugleichen. Rolle der Raumfahrttechnologien Die ESA betont zudem die wachsende Bedeutung von Raumfahrt- und Satellitentechnologien für die Entwicklung der Wasserstoffwirtschaft. Digitale Anwendungen wie Erdbeobachtung, Datenanalyse und vernetzte Energiesysteme können helfen, Produktion, Transport und Nutzung effizienter zu gestalten. Herausforderungen bleiben bestehen Trotz der vielversprechenden Perspektiven steht grüner Wasserstoff weiterhin vor wirtschaftlichen und infrastrukturellen Hürden. Die Produktionskosten sind aktuell noch hoch, und es fehlt an umfassender Infrastruktur für Transport und Speicherung. Dennoch wird erwartet, dass technologische Fortschritte und politische Maßnahmen die Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren deutlich verbessern. Der ESA-Bericht unterstreicht: Grüner Wasserstoff ist kein Allheilmittel, aber eine unverzichtbare Ergänzung im Energiemix der Zukunft. Insbesondere in schwer dekarbonisierbaren Bereichen könnte er eine Schlüsselrolle auf dem Weg zur Klimaneutralität einnehmen. Hier können Sie den vollständigen Bericht downloaden.












