top of page

Diese Website durchsuchen

108 Ergebnisse gefunden mit einer leeren Suche

  • Von der Raumfahrt in die Pflege: BLACKPIN IoT setzt auf Technologietransfer

    Wie können Technologien aus der Raumfahrt dazu beitragen, die Pflege zu entlasten? Das zeigt das CareTech-Start-up BLACKPIN IoT mit seiner intelligenten Sensorbettmatte „DecubiMat“. Die Lösung basiert auf optischer Sensortechnologie aus der Luft- und Raumfahrt. Sie erkennt Bewegungen und Liegepositionen und nutzt Künstliche Intelligenz, um Handlungsempfehlungen zur Vorbeugung von Druckgeschwüren (Dekubitus) abzuleiten. Automatisierte Dokumentation und Erinnerungen an notwendige Umlagerungen sollen Pflegekräfte und Angehörige im Alltag unterstützen. Der Technologietransfer von BLACKPIN IoT wurde auch bereits durch das ESA Spark Funding unterstützt. Das Förderprogramm des ESA Technology Broker Germany hilft Unternehmen dabei, Raumfahrttechnologien für neue Anwendungsfelder außerhalb der Raumfahrt nutzbar zu machen. Auch aktuell macht BLACKPIN IoT auf sich aufmerksam: Am 8. Oktober 2026 gewann das Unternehmen die „Start-up WOW Challenge 2026“ und qualifizierte sich damit für das Landesfinale des „Start-up BW Elevator Pitch 2026/27“. Das Beispiel zeigt, wie Raumfahrttechnologien neue Impulse für andere Branchen geben und zur Entwicklung praxisnaher Innovationen beitragen können. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA ScaleUp: Unterstützung auf dem Weg zur Marktreife

    Als Teil des ACCESS-Programms (Accelerating Commercialisation and Competitiveness of the European Space Sector) der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) unterstützt das ScaleUp Network Unternehmen entlang ihrer Kommerzialisierungsreise – von der Ideenentwicklung und Inkubation über Technologietransfer und Marktzugang bis hin zur Skalierung. Das Netzwerk verbindet fünf ESA-Angebote: Phi-LabNET, ESA Business Incubation Centres (BICs), Technology Broker, Business Accelerators und den ESA Marketplace. Gemeinsam decken sie unterschiedliche Entwicklungsphasen ab – von Forschung und Gründung über Technologie- und Wissenstransfer bis hin zu Geschäftsentwicklung, Kundenakquise und Internationalisierung. Die einzelnen Angebote setzen dabei unterschiedliche Schwerpunkte: Die ESA BICs begleiten Start-ups beim Aufbau ihres Geschäftsmodells, die Technology Broker unterstützen den Transfer zwischen Raumfahrt und anderen Branchen, während die Business Accelerators und der ESA Marketplace den Zugang zu Märkten, Kunden und Investoren fördern. Phi-LabNET verbindet Forschung und Industrie zur Entwicklung neuer kommerzieller Anwendungen. Damit schafft ScaleUp ein vernetztes Unterstützungsangebot für Unternehmen, die Raumfahrttechnologien kommerzialisieren, neue Märkte erschließen und ihr Geschäft skalieren möchten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA Technology Broker: Raumfahrttechnologien für neue Märkte

    Das ESA Technology Broker Netzwerk der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) verbindet Raumfahrt und terrestrische Märkte. Spezialisierte Technology Broker unterstützen Unternehmen dabei, technologische Lösungen aus der Raumfahrt für Anwendungen außerhalb des Raumfahrtsektors zu erschließen und gleichzeitig Innovationen aus anderen Branchen für den Einsatz im Weltraum nutzbar zu machen. Ein zentraler Ansatz ist die Verbindung von „Technology Push“ und „Market Pull“: Technology Broker identifizieren technologische Potenziale und bringen diese mit konkreten industriellen Herausforderungen zusammen. So können beispielsweise für den Einsatz in der Raumfahrt entwickelte miniaturisierte und robuste Sensoren für medizinische Anwendungen weiterentwickelt werden. Umgekehrt können Technologien aus Bereichen wie Robotik, Künstlicher Intelligenz oder Quantentechnologien für Raumfahrtanwendungen erschlossen werden. Das Netzwerk unterstützt sowohl Start-ups und junge Unternehmen als auch etablierte Unternehmen bei der Entwicklung neuer Produkte und Dienstleistungen. Zum Leistungsangebot gehören unter anderem Business Support und Coaching, Technologie-Scouting, technische Machbarkeits- und Marktanalysen sowie die Vermittlung geeigneter Kooperationspartner und Kunden. Darüber hinaus beraten die Technology Broker zu passenden Fördermöglichkeiten. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Umsetzung von Förderinstrumenten wie ESA Spark Funding, Prepare for Space oder IP for Commercialisation. Die konkreten Förderangebote und Teilnahmebedingungen unterscheiden sich je nach Land. Durch die regionale Verankerung der Technology Broker und die europaweite Vernetzung können Unternehmen zugleich auf lokale Innovationsökosysteme und internationale Kooperationsmöglichkeiten zugreifen. Damit schaffen die ESA Technology Broker Schnittstellen zwischen Technologieentwicklung, Industrie und neuen Märkten und unterstützen die Kommerzialisierung und Anwendung von Innovationen über Branchengrenzen hinweg. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA Business Incubation Centres: Europas Netzwerk für Space-Start-ups

    Die ESA Business Incubation Centres (ESA BICs) bilden ein europaweites Netzwerk zur Förderung von Start-ups mit Raumfahrtbezug. Ziel ist es, Gründerinnen und Gründer dabei zu unterstützen, aus innovativen Ideen marktfähige Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und ihre Unternehmen erfolgreich aufzubauen. Das Netzwerk umfasst mehr als 2.000 unterstützte Start-ups. Die ESA BICs richten sich an Unternehmen, die Anwendungen auf Basis von Satellitennavigation, Erdbeobachtung oder Satellitenkommunikation entwickeln, Raumfahrttechnologien in nicht-raumbasierten Märkten einsetzen oder innovative Produkte und Dienstleistungen für den Raumfahrtsektor entwickeln. Die einzelnen Zentren sind regional verankert und verbinden Start-ups mit Unternehmen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen, öffentlichen Akteuren und Investorinnen und Investoren. Gleichzeitig eröffnet das europäische Netzwerk Zugang zu Geschäftspartnern und weiteren Märkten. Das Unterstützungsangebot umfasst eine bis zu zweijährige Inkubationsphase, technische Beratung durch regionale und ESA-Expertinnen und -Experten, Business Coaching sowie rechtliche und IP-Beratung. Hinzu kommen Workshops und Trainings, Unterstützung bei der Finanzierung und der Zugang zu Partnern und Netzwerken. Für die Entwicklung von Produkten und geistigem Eigentum stehen zudem bis zu 50.000 Euro nicht rückzahlbare Finanzierung zur Verfügung. Der Bewerbungsprozess erfolgt über das jeweilige regionale ESA BIC. Nach der Einreichung von Businessplan, Inkubationskonzept und weiteren Unterlagen können ausgewählte Teams ihre Geschäftsidee vor einem Bewertungsgremium präsentieren. Bei erfolgreicher Auswahl wird anschließend der Inkubationsvertrag geschlossen. Auch in Nordrhein-Westfalen ist das ESA-BIC-Netzwerk vertreten: Das ESA BIC Germany North Rhine-Westphalia unterstützt Start-ups bei der Entwicklung und Kommerzialisierung von raumfahrtbezogenen Geschäftsmodellen und schafft Zugang zum europäischen ESA-Netzwerk. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA startet nächste Phase der IRIS²-Entwicklung

    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) treibt die Weiterentwicklung von IRIS², dem europäischen Programm für sichere und resiliente Satellitenkommunikation, voran. Am 17. September 2026 wurden in Madrid 18 Verträge mit insgesamt knapp 80 Unternehmen unterzeichnet. Im Mittelpunkt stehen neue sichere Konnektivitätsdienste und Missionskonzepte im Rahmen der sogenannten Low-LEO-Aktivitäten. Mit einem Gesamtvolumen von rund 20 Millionen Euro sollen verschiedene Anwendungen und technische Konzepte untersucht und weiterentwickelt werden. Die geplanten Dienste richten sich insbesondere an staatliche Nutzer und reichen von sicherer Breitbandkommunikation über maritime Anwendungen und Luftfahrt bis hin zu Datenrelais und satellitengestützter Steuerung. Dabei erhalten auch kleine und mittlere Unternehmen die Möglichkeit, sich an der Entwicklung und Validierung neuer Lösungen zu beteiligen. Die Low-LEO-Aktivitäten bilden einen flexiblen Mechanismus, um neue Dienste zunächst auf ihre technische und praktische Eignung zu prüfen. Nach der aktuellen Konsolidierungsphase sollen konkrete Missionen ausgewählt und zwischen 2027 und 2029 umgesetzt werden. Die vorgesehenen Missionen sollen neue Dienste im Orbit auf einem voroperativen Niveau validieren. Erfolgreiche Konzepte könnten perspektivisch in zukünftige Entwicklungsstufen von IRIS² einfließen. IRIS² soll eine sichere und resiliente satellitengestützte Kommunikationsinfrastruktur für Europa schaffen. Die Weiterentwicklung über Low-LEO ermöglicht es, neue Technologien und Anwendungen schrittweise zu erproben und auf sich verändernde Anforderungen abzustimmen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Isar Aerospace erreicht erstmals den Orbit von Kontinentaleuropa

    Das deutsche Raumfahrtunternehmen Isar Aerospace hat am 5. September 2026 mit seiner Trägerrakete „Spectrum“ erstmals erfolgreich die Erdumlaufbahn erreicht. Der Start erfolgte vom Andøya Spaceport in Norwegen und markiert einen wichtigen Meilenstein für den europäischen kommerziellen Raumtransport. Um 22:12 Uhr MESZ hob die rund 28 Meter hohe zweistufige Rakete ab. Anders als beim ersten Testflug im Jahr 2025, der nach rund 30 Sekunden endete, erreichte „Spectrum“ bei diesem zweiten Flug erfolgreich die Umlaufbahn. An Bord befanden sich sechs kommerzielle und für Bildungszwecke bestimmte CubeSats sowie ein Technologieexperiment. Die Mission „Onward and Upward“ wird durch das ESA-Programm „Boost!“ unterstützt. Isar Aerospace war zudem Gewinner des ersten von der Deutschen Raumfahrtagentur im DLR ausgeschriebenen Microlauncher-Wettbewerbs. Das Unternehmen wurde bereits durch ein ESA Business Incubation Centre unterstützt und konnte über mehrere Kofinanzierungsrunden des „Boost!“-Programms die Entwicklung seines Startdienstes vorantreiben. Mit dem erfolgreichen Orbitalflug hat Isar Aerospace zugleich den ersten Meilenstein der European Launcher Challenge erreicht. Die Entwicklung eigener europäischer Trägersysteme soll langfristig zu einem vielfältigeren und autonomeren europäischen Zugang zum Weltraum beitragen. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Phoenix 3: ESA prüft wiederverwendbares Raumfahrzeug

    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Industriepartner haben eine Konzeptstudie für Phoenix 3 abgeschlossen. Das von dem europäischen Start-up ATMOS Space Cargo vorgeschlagene Raumfahrzeug soll Experimente und kommerzielle Nutzlasten in die Mikrogravitation bringen und anschließend sicher zur Erde zurückkehren. Im Rahmen der Studie untersuchte die Concurrent Design Facility (CDF) der ESA die technische Machbarkeit des Konzepts. Für ein Referenzszenario wurde ein Einsatz in rund 350 Kilometern Höhe betrachtet. Phoenix 3 könnte dort mehrere Monate bis zu einem Jahr im Orbit verbleiben und unter anderem wissenschaftliche Experimente, die Fertigung unter Mikrogravitationsbedingungen sowie die Demonstration neuer Technologien ermöglichen. Die untersuchte Konfiguration sieht ein Servicemodul für Energieversorgung und Antrieb sowie ein druckbeaufschlagtes Nutzlastmodul vor. Dieses könnte mehr als 1.000 Kilogramm wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlast aufnehmen. Für den Wiedereintritt setzt ATMOS auf einen aufblasbaren Bremsmechanismus, der das Raumfahrzeug kontrolliert abbremsen und eine anschließende Bergung ermöglichen soll. Phoenix 3 ist dabei als wiederverwendbare Plattform konzipiert. Nach der Rückkehr soll das Raumfahrzeug überholt und für einen weiteren Start vorbereitet werden. Damit adressiert das Konzept auch Fragen der Nachhaltigkeit und einer stärkeren Kreislaufwirtschaft im Orbit. Die Studie dient als Grundlage für die nächste Entwicklungsphase. Dabei sollen unter anderem Aerodynamik, Stabilität, Wärmeschutz sowie die Modellierung und Steuerung des Wiedereintritts weiter optimiert werden. Die ESA unterstützt die Studie insbesondere mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität der europäischen Raumfahrtindustrie. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA nimmt erstes Chemisches Antriebslabor in Betrieb

    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat ihr erstes eigenes Chemical Propulsion Laboratory (CPL) offiziell in Betrieb genommen. Die neue Testeinrichtung am niederländischen Luft- und Raumfahrtzentrum NLR in Marknesse ermöglicht die Entwicklung, Erprobung und Qualifizierung chemischer Antriebssysteme für zukünftige Raumfahrtmissionen. Damit stärkt Europa seine Kompetenzen im Bereich moderner Raumfahrtantriebe. Das neue Labor vereint erstmals ein Labor für sogenannte „grüne“ Treibstoffe mit einer hochmodernen Testzelle für Triebwerke. Entwickelt wurde die Anlage speziell für kleine chemische Antriebssysteme, wie sie beispielsweise in Satelliten oder wissenschaftlichen Raumfahrzeugen zum Einsatz kommen. Die Kombination aus Treibstoffentwicklung und Triebwerkstests ermöglicht eine schnellere und effizientere Weiterentwicklung neuer Technologien. Ein besonderer Fokus liegt auf nachhaltigeren und weniger gefährlichen Treibstoffen als Alternative zu herkömmlichen, hochtoxischen Antriebsmitteln. Gleichzeitig erhalten europäische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Start-ups Zugang zu einer modernen Testinfrastruktur, wodurch Innovationen beschleunigt und die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Raumfahrtindustrie gestärkt werden. Mit der Inbetriebnahme des CPL investiert die ESA gezielt in Schlüsseltechnologien für zukünftige Raumfahrtmissionen und stärkt gleichzeitig die technologische Unabhängigkeit Europas im Bereich chemischer Antriebssysteme. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Space Innovation Hub startet neuen Space Innovation Cup

    Mit dem Space Innovation Cup hat der Space Innovation Hub ein neues Wettbewerbsformat ins Leben gerufen, das innovative Technologien und Konzepte für die Raumfahrt gezielt fördern soll. Der mehrphasige Innovationswettbewerb richtet sich an Unternehmen, Start-ups und weitere Akteure mit zukunftsweisenden Ideen aus der Raumfahrt sowie angrenzenden Technologiefeldern. Zum Auftakt steht die Challenge „Steuerung und Datentransfer von Drohnen über Satelliten“ im Fokus. Gesucht werden Lösungen für ein funktionsfähiges, robustes, miniaturisiertes und kosteneffizientes End-to-End-System, das handelsübliche Drohnen zuverlässig über Satelliten steuert und Daten überträgt. Dabei sollen Antennen sowie Sende- und Empfangseinheiten möglichst kompakt, leicht und energieeffizient sein, ohne Flugzeit, Nutzlast oder Energiehaushalt der Drohnen wesentlich zu beeinträchtigen. Gleichzeitig muss die Satellitenverbindung unter unterschiedlichen Wetterbedingungen und zu jeder Tageszeit einen sicheren und zuverlässigen Betrieb gewährleisten. Der Wettbewerb ist in mehrere aufeinander aufbauende Phasen gegliedert. Mit zunehmender Systemreife steigen die technischen Anforderungen, während die Teilnehmenden ihre Lösungen kontinuierlich weiterentwickeln. Für jede erfolgreich absolvierte Phase erhalten die Teams eine finanzielle Förderung: bis zu 100.000 Euro in Phase 1 sowie jeweils bis zu 200.000 Euro in den Phasen 2 und 3. Insgesamt können so Fördermittel von bis zu 500.000 Euro eingeworben werden. Über die Auswahl der Teilnehmenden und den späteren Gewinner entscheidet eine unabhängige Jury aus Expertinnen und Experten des jeweiligen Themengebiets. Mit dem neuen Space Innovation Cup schafft der Space Innovation Hub ein attraktives Förderformat, das innovative Entwicklungen mit konkreten Anwendungsfällen verbindet und den Transfer neuer Raumfahrttechnologien in die Praxis unterstützt. Die Bewerbungsfrist endet am 13.09.2026. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • ESA startet Space Resources Challenge zum Bauen mit Mondregolith

    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat die dritte Space Resources Challenge gestartet. Im Mittelpunkt der diesjährigen Ausschreibung steht die Entwicklung innovativer Technologien für das Bauen mit Mondregolith – dem lockeren Gesteins- und Staubmaterial auf der Mondoberfläche. Ziel ist es, Lösungen zu fördern, die lokale Ressourcen für den Aufbau einer nachhaltigen und langfristig nutzbaren Infrastruktur auf dem Mond erschließen. Die Challenge wird gemeinsam von der ESA und dem European Space Resources Innovation Centre (ESRIC) durchgeführt und richtet sich an Unternehmen, Start-ups sowie Forschungseinrichtungen. Gesucht werden innovative Ansätze entlang der gesamten Wertschöpfungskette der Weltraumressourcen – von der Gewinnung und Verarbeitung des Mondmaterials bis hin zur Herstellung von Bauelementen und Infrastruktur für zukünftige Mondmissionen. Die überzeugendste Einreichung erhält eine ESA Cooperative Agreement in Höhe von 500.000 Euro, um die entwickelte Technologie weiterzuentwickeln und auf eine mögliche Demonstration im Weltraum vorzubereiten. Bewerbungen sind bis zum 2. Oktober 2026 möglich. Die Ausschreibung verdeutlicht die wachsende Bedeutung der In-Situ Resource Utilization (ISRU) für die zukünftige Raumfahrt. Technologien zur Nutzung lokaler Ressourcen gelten als Schlüssel, um langfristige Mondmissionen wirtschaftlicher und nachhaltiger zu gestalten. Gleichzeitig eröffnen sie neue Innovationspotenziale für europäische Unternehmen und Start-ups, die ihre Entwicklungen in einem zukunftsweisenden Technologiefeld positionieren möchten. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

  • Gut zu wissen: Application Readiness Level (ARL)

    Die „Application Readiness Levels“ (ARLs) sind ein NASA-Index, der aus den „Technology Readiness Levels“ (TRLs) der NASA abgeleitet wurde, um die Anwendungsbemühungen von Projekten verfolgen und steuern zu können. Die ARLs werden als Kommunikationsinstrument genutzt, um ein klares Bild der aktuellen und prognostizierten „Anwendungsreife“ einzelner Projekte hinsichtlich ihrer Einbindung in Entscheidungs- und Betriebsplattformen zu vermitteln. Der Index spiegelt dabei die drei Hauptstufen der Projektforschung, -entwicklung und -umsetzung wider (s. Abb.): Im Allgemeinen umfassen die ARL-Stufen 1–3 die Erforschung und Machbarkeitsprüfung; die ARL-Stufen 4–6 befassen sich mit der Entwicklung, Erprobung und Validierung; und die ARL-Stufen 7–9 konzentrieren sich auf die Integration der „Anwendung“ in die Entscheidungsprozesse des Endnutzers. Auch bei der ESA wird der ARL-Index mittlerweile teils verwendet. Quelle: NASA

  • ESA veröffentlicht Space Economy Report 2026

    Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) hat den Space Economy Report 2026 veröffentlicht und gibt darin einen umfassenden Überblick über die Entwicklung der globalen und europäischen Raumfahrtwirtschaft. Der Bericht gibt einen umfassenden Überblick über aktuelle Markttrends, Investitionen sowie wirtschaftliche Potenziale und zeigt auf, welche Bedeutung Raumfahrttechnologien für Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und nachhaltiges Wachstum haben. Besonders hervorgehoben wird die zunehmende Rolle kommerzieller Raumfahrtaktivitäten. New-Space-Unternehmen, innovative Geschäftsmodelle und Anwendungen in den Bereichen Erdbeobachtung, Navigation und Satellitenkommunikation treiben die Entwicklung der Branche maßgeblich voran. Gleichzeitig unterstreicht der Report die Bedeutung öffentlicher Investitionen, die nach einem leichten Rückgang im Vorjahr für 2026 wieder steigen sollen und damit wichtige Impulse für Forschung, Entwicklung und Innovation setzen. Für Start-ups und Unternehmen bietet der Space Economy Report wertvolle Einblicke in die aktuellen Entwicklungen des Raumfahrtmarktes und verdeutlicht die wachsenden Chancen, die sich durch neue Technologien und den Transfer von Raumfahrtinnovationen in andere Branchen ergeben. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

bottom of page