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Phoenix 3: ESA prüft wiederverwendbares Raumfahrzeug

  • vor 5 Tagen
  • 1 Min. Lesezeit

Die Europäische Weltraumorganisation (ESA) und Industriepartner haben eine Konzeptstudie für Phoenix 3 abgeschlossen. Das von dem europäischen Start-up ATMOS Space Cargo vorgeschlagene Raumfahrzeug soll Experimente und kommerzielle Nutzlasten in die Mikrogravitation bringen und anschließend sicher zur Erde zurückkehren.


Im Rahmen der Studie untersuchte die Concurrent Design Facility (CDF) der ESA die technische Machbarkeit des Konzepts. Für ein Referenzszenario wurde ein Einsatz in rund 350 Kilometern Höhe betrachtet. Phoenix 3 könnte dort mehrere Monate bis zu einem Jahr im Orbit verbleiben und unter anderem wissenschaftliche Experimente, die Fertigung unter Mikrogravitationsbedingungen sowie die Demonstration neuer Technologien ermöglichen.


Die untersuchte Konfiguration sieht ein Servicemodul für Energieversorgung und Antrieb sowie ein druckbeaufschlagtes Nutzlastmodul vor. Dieses könnte mehr als 1.000 Kilogramm wissenschaftliche und kommerzielle Nutzlast aufnehmen. Für den Wiedereintritt setzt ATMOS auf einen aufblasbaren Bremsmechanismus, der das Raumfahrzeug kontrolliert abbremsen und eine anschließende Bergung ermöglichen soll.


Phoenix 3 ist dabei als wiederverwendbare Plattform konzipiert. Nach der Rückkehr soll das Raumfahrzeug überholt und für einen weiteren Start vorbereitet werden. Damit adressiert das Konzept auch Fragen der Nachhaltigkeit und einer stärkeren Kreislaufwirtschaft im Orbit.


Die Studie dient als Grundlage für die nächste Entwicklungsphase. Dabei sollen unter anderem Aerodynamik, Stabilität, Wärmeschutz sowie die Modellierung und Steuerung des Wiedereintritts weiter optimiert werden. Die ESA unterstützt die Studie insbesondere mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit und technologische Souveränität der europäischen Raumfahrtindustrie.


Weitere Informationen erhalten Sie hier.

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